In die Fachschule kann aufgenommen werden, wer mindestens:
• die Fachoberschulreife besitzt und
• eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem für die Zielsetzung einschlägigen Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung, dem Landes- oder Bundesrecht und
• den Berufsschulabschluss, soweit während der Berufsausbildung die Pflicht zum
Berufsschulbesuch bestand und
• eine Berufstätigkeit im Ausbildungsberuf von mindestens einem Jahr nachweist, die auch während der Fachschulausbildung abgeleistet werden kann.
• In die Fachschule kann auch aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Auf die Berufstätigkeit kann der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule angerechnet werden.
• Den Bildungsgang können auch Studierende besuchen, die sich in einem Berufsausbildungsverhältnis befinden, wenn der Unterricht in den beteiligten Bildungsgängen inhaltlich verknüpft wird. Die erforderliche Berufstätigkeit muss bei der Zulassung zum Fachschulexamen nachgewiesen werden.
Der Bildungsgang schließt mit einem Fachschulexamen bzw. einer Fachhochschulreifeprüfung ab. Da das Fachschulexamen im Deutschen Qualifikationsrahmen der Niveaustufe 6 zugeordnet ist, sind die Absolventen / Absolventinnen berechtigt, den Titel “Staatlich geprüfte Betriebswirtin/ Staatlich geprüfter Betriebswirt der Fachrichtung Betriebswirtschaft” bzw. “Bachelor Professional in Wirtschaft“ zu tragen. Außerdem kann die Fachhochschulreife erworben werden.
• Erwerb des internationalen Computerführerscheins (ICDL)
• Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung
• Durchführung eines Klassenprojektes
• Erstellen einer mehrmonatigen Projektarbeit in
Zusammenarbeit mit einem Unternehmen
Der Unterricht wird in der Regel über zwei Jahre vormittags an fünf Werktagen jeweils mit fünf Unterrichtsstunden in der Zeit von 07:45 - 12:00 Uhr erteilt. Die in der Stundentafel insgesamt ausgewiesenen 2.400 Unterrichtsstunden sind verpflichtend und beinhalten Selbstlernphasen. Die Integration von computergestützter Kommunikationstechnik, Datenaufbereitung, Auswertung und Präsentation erfolgt mit Hilfe eines Laptops. Jeder Studierende erhält einen eigenen Laptop, der für
die Zeit im Bildungsgang von der Schule zur Verfügung gestellt wird.